Fotoboll Sverige vs. Norge

Als Dankeschön für die ehrenamtliche Tätigkeit bei der Frauen-EM, bekamen alle Volunteere eine Freikarte für das Freundschaftsspiel Schweden gegen Norwegen in der Friends Arena. Am 14.August ging es dann also direkt vom Labor aus ins Stadion. Auf dem Weg von der Busstation traf ich schnell auf alte Bekannte 😉 Viele der Volunteere hatten Tshirts oder Jacken von der EM an, daher erkannte man alle schon weiter Ferne. Die Friends Arena füllte sich nur mässig. Das Spiel an sich war eher langweilig: Schweden bestimmte das Spiel über weite Strecken und ihr Star: Zlatan Ibrahimovic schoss ein Tor nach dem anderen. Abseits der Tore sah man ihn aber selten 😉 Mit einem 4:2 Sieg ging es dann wieder nach Hause. Ich wartete eine halbe Ewigkeit auf den Bus und ich war mal wieder erstaunt, wie brav sich doch alle Schweden an der Bushaltestelle einreihen – kein Drängeln und Pöbeln! Es war ein netter Abend mit vielen netten Leuten.

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Upptäck Stockholm

Wenn Besuch da ist oder auch mal an einsamen Wochenenden, wird die Zeit für ein bissl Sightseeing genutzt. Hier ein paar Eindrücke von vielen gemütlichen Stadtbummeln und Entdeckungstouren 🙂 (to be continued!)

 

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Volontär på Dam EM i Solna

Die Frauenfussball EM liegt nun auch schon wieder eine Weile zurück. Wow, da sieht man wieder einmal wie sehr doch die Zeit rennt. Ich habe seit der Fussball WM 2006 in Deutschland immer mal wieder bei Sportevents jeglicher Art als Volunteer mitgeholfen. Das ist immer wieder eine super Gelegenheit um Leute aus verschiedenen Ländern kennenzulernen und das Event von einer ganz eigenen Seite mitzuerleben. Und natürlich hilft man auch, dass das Event überhaupt zu dem wird was es ist.  Einmal Volunteer, immer Volunteer – da ist schon irgendwie was wahres dran. Als ich gehört habe, dass die Frauen EM in Schweden stattfindet habe ich nicht lange überlegt und mich für den Spielort Solna beworben. Ich musste lange auf eine Bestätigung warten, und ich hatte ja schon in einem anderen Post erwähnt, dass das alles recht unorganisiert verlief. Es war schwer für die Schweden zu begreifen, das ich als Deutsche hier in Stockholm wohne. Immer wieder bekam ich einerseits Emails mit einem „Super, das du dabei bist!“ und dann aber wieder Emails in denen ich sagen sollte ob ich noch mitmachen will, auch wenn aus Deutschland komme. Brav beantwortete ich jede Email und schreib zum x-ten Mal das ich doch in Stockholm wohne und das alles klar geht. Da in Solna ja nur das Finale ausgetragen wurde, hatten wir die EM über erst in der der letzten Woche was zu tun, und noch nicht einmal da wussten wir 100%ig was wir zu tun haben. Ständig wurden Pläne geändert und überall wurden weitere Aushilfen gesucht. Irgendwann kam dann endlich der Einsatzplan per Email. Uff, was bitte war das? Nein, das war keine Email mit der Tätigkeitsbeschreibung und den Tagen mit den jeweiligen Einsatzzeiten (so wie man das vllt kennt)….es handelte sich hier um eine Excel-Datei mit gefühlten 1000 Zeilen und da durfte man nun seinen Namen suchen und scrollen. Ich sollte also in der Akkreditierung arbeiten, juhu. Das war bisher immer ganz witzig und min ein bisschen Glück kommen da auch ein paar bekannte Gesichter vorbei 😉 Ich freute mich auf den Einsatzbereich.

Am ersten Tage trafen wir uns etwas früher, zum Kennenlernen der Leute und natürlich des Systems. Wir waren ein super Team, wir hatten eine Woche viel Spass. Unser Team bestand aus 9 Leuten und darunter 3 Deutsche 🙂 Wir hatten unser eigenes kleines Office direkt in der Friends Arena. Unser Aufgabe bestand darin nach einem Personalausweis der Leute zu Fragen, dann den Namen im System suchen und hoffentlich finden, ein Bild machen und alles ausdrucken, eintüten und mit einem Bändchen versehen – FERTIG! Ab und zu gab es natürlich mal ein Problem, aber das hielt sich in Grenzen. Die ersten 3 Tage oder so, waren eh eher sehr ruhig. Die Verpflegung die Tage über war echt klasse. Es gab super Essen und Getränke bis zum Abwinken. Das Halbfinale sahen wir alle zusammen auf einer kleinen Fanmeile in Solna….tja, da sassen wir nun also, vier deutsche unter hunderten Schweden. Wir wurden belächelt und als wir dann zum Torjubel alle aufsprangen, war dann Ende mit lächeln 😉 Aber es verlief alles friedlich.

Dann rückte so langsam der Finaltag näher. Das Stadion sollte voll werden – „Ausverkauft“ wurde schon Tage vorher gemeldet. Leider war es dann am Ende doch nicht ganz so voll, weil viele Schweden nach dem Halbfinalaus nicht kamen. Das ermöglichte uns, noch auf den letzten Drücker, Tickets zu kaufen. Wir ergatterten gute Plätze im Mittelring in der ersten Reihe. Von dort hatten wir ein super Blick auf die vermeintlichen Elfmeter 😉 Natürlich war das ganze Stadion für Norwegen…wir waren die Aussenseiter. Es hat Spass gemacht das Endspiel live mitzuerleben. Es wurde danach noch ein wenig gefeiert und alle gratulierten uns zum Sieg.

Es war eine super EM-Woche. Ich habe viele nette Leute kennengelernt und viel erlebt.

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Tredje besök i Umeå

Ein kleines schnelles Update 🙂 Ich bin mal wieder in Umeå. Das stand ja schon länger im Raum, aber dann wurde es wieder verschoben und letze Woche hiess es dann plötzlich: komme doch am 12.09. und bleib ne Woche 😀 Nun bin ich also hier und wohne in einem Hotel das offiziell erst am Samstag eröffnet. Ich habe in dem Hotel schon bei meinem ersten besuch für ein paar Nächte gewohnt und war ganz verwundert als ich heute ankam und es hiess das der Eingang sich um 50m nach rechts verschoben hat. Ich ging weiter und stand vor einem neuen Gebäude mit 12 Stockwerken. Mein Zimmer ist super modern eingerichtet und es sieht alles ganz frisch aus. Ist schon witzig zu wissen, das man die erste Person ist, die in diesem Zimmer wohnt. Das hier noch nicht alles so ganz fertig ist sieht man auch daran, das noch so einige Sachen in meinem Zimmer fehlen: Kleiderbügel, Handtücher, Batterie in der Fernbedienung des TVs…Es wird sich aber um alles sofort gekümmert und es ist dem Personal auch sichtlich unangenehm, das es hier und dort noch nicht so passt. Gerade kämpfe ich mit so einer doofen Beleuchtung an meinem Fenster, die immer von alleine ganz willkürlich angeht und dann die Farben wechselt von blau nach gelb und rot und lila. Hmm….:-(

Das Zimmer ist super, die Aussicht noch besser, denn ich bin ganz oben, im 12.Stock. Ich kann direkt auf das Krankenhaus gucken, in dem ich die kommenden Tage fleissig arbeiten werde. 

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So, das soll es von hier erst einmal gewesen sein. In den kommenden Tagen folgen dann auch noch ein paar ältere Berichte 😉

 

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Obama i Stockholm

Die letzten drei Tage waren ein wenig chaotisch hier in Stockholm. Und das nicht nur weil auf Arbeit viel zu tun ist und dort alles ein wenig drunter und drüber läuft (bin vom 12.9.-21.9. ganz spontan in Umeå!), nein, Obama war hier zur Stippvisite 😉 Ich dachte in Berlin ist so ein Präsidentenbesuch verrückt, aber was hier abging, das war schon nicht mehr schön. Viele meiner Kollegen haben locker jeden Tag 150min zur Arbeit gebraucht und das für Strecken, die sonst in 45min locker zu bewältigen sind. Auch ich habe für meinen Fussweg über eine Stunde benötigt, weil ich ur-plötzlich vor einer gesperrten Brücke stand. Leider kann einem ja auch nie einer sagen, wann diese Sperren wieder aufgehoben werden, also wartet man. Gut, dass das Wetter noch so mitspielt…bei strömenden Regen mag man da nicht so lange herumstehen. Naja, nun ist er ja wieder weg und alles geht seinen geregelten Weg. 

Vi hörs, en trevlig helg 🙂

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Blåbär plocka i Ekerö

Wir haben lange überlegt und diskutiert, wann wohl die beste Zeit zum Beeren pflücken ist. Erdbeeren und Himbeeren haben wir schon verpasst, also wollten wir zumindest noch ein paar Blaubeeren abbekommen. Nach ein paar ausgiebigen Internetrecherchen haben wir uns für Ekerö entschieden. Mit dem Bus kommt man ganz wunderbar von Downtown Stockholm dorthin. In ein paar Foren haben wir ein paar Tipps gefunden, wo man am besten aussteigen soll. Nach einer Stunde Anfahrt standen wir also mitten im Nirgendwo – drei Mädels und eine Landstrasse und neben uns Wälder. Hmm, wo sollen wir lang gehen? Das Ganze ist im Winter wohl ein beliebtes Skigebiet und man sah die Pisten und Seilbahnen…da konnten wir also unmöglich lang. Wir suchten nach ein paar Wegen, entlang der grossen befahrenen Strasse, und ab hinein in den Wald. An der Strasse fanden wir schon ein paar Sträucher mit Himbeeren und Walderdbeeren…aber wir wollten erst einmal weiter gehen. Wir liefen lange im Wald auf und ab bis wir schliesslich die kleinen Blaubeeren fand. Sicher waren wir uns am Anfang nicht – hach, wir Stadtkinder. Die Beeren in freier Natur sind natürlich sehr viel kleiner als die riesigen Kulturblaubeeren aus dem Supermarkt. Zwei Stunden pflückten wir fröhlich vor uns hin und danach waren uns Hände blau, blau und nochmals blau. Gut das ich mit ein wenig Desinfektionszeugs bewaffnet war, so war alles ganz fix wieder sauber. Danach ging es mit der Ausbeute zurück zum Bus. Wir haben auch auf Anhieb alles wieder gefunden 😉 Auf dem Weg zur Bushaltestelle fanden wir noch ein paar versteckte Walderdbeeren und viele Himbeeren, die wurden dann natürlich auch noch gepflückt. Mit dem Bus ging es dann wieder auf nach Stockholm City. Was für ein schöner Tag und die Beeren waren ganz köstlich 🙂 Auf dem Weg nach Hause sah man wieder ein paar Heissluftballons über Stockholm 🙂

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Fotboll i Norrköping (Frankrike vs. Ryssland)

Die Frauenfussball EM in Schweden stand vor der Tür. Spiele in sieben Städten in Schweden (Göteborg, Halmstad, Växjö, Kalmar, Linköping, Norrköping, Solna) standen an. Ich hatte mich im Vorfeld als Volunteer für den Spielort Solna (gehört eigentlich irgendwie zu Stockholm, und mein Institut steht ebenfalls in Solna) beworben. Irgendwann trudelte dann die Bestätigung ein, wobei ich mir bei dem EMailverkehr nicht so ganz sicher war, ob ich nun wirklich als Volunteer aktiv sein werde. Irgendwie kamen die nicht mit der Tatsache klar, das ich in Stockholm wohne aber kein schwedisch sprechen und aber deutsche bin 😉 Hmm, na abwarten, wird schon irgendwie klappen. Da in Solna nur das Endspiel, in der neugebauten Friends Arena, stattfindet, gab es in den 18 Tagen für uns ein wenig Programm. Natürlich nur wenn man wollte und auch Zeit hatte 😉 Am 12. Juli ging es mit einem Bus von Solna nach Norrköping, wo abends das Spiel Frankreich gegen Russland stattfinden sollte. Wir mussten jediglich 5Euro für das Ticket bezahlen, das war der Spass wert 🙂 Über das Internet hatte ich schon weitere Volunteers kennengelernt und so trafen wir uns vor dem Bus und ab ging die Fahrt. Auf der ca. 2-stündigen Fahrt wurde viel gequatscht aber dann auch wenig geruht 😀 In Norrköping angekommen erkannte ich gewisse Strassen und Wege sofort wieder….da waren wir doch schon einmal bei einem Basketballspiel 😉 Wir bekamen am Stadion unsere Karten und beschlossen noch eine Kleinigkeit zu essen vor dem Anpfiff. Zu sechst schlenderten wir durch die Stadt und suchten uns ein nettes Cafe. Viel Zeit hatten wir leider nicht, denn wir wollten zum Anpfiff wieder im Stadion sein. Die Taschenkontrollen waren auch diesmal echt ein Witz. reingucken wollte niemand, allerdings mussten wir danke Doofheit unsere Flaschen entleeren, bekamen aber extra Pappbecher für den Inhalt, so dass nur die leer Flasche im Müll landete. Auf dem Weg zu unseren Plätzen hörten wir dann schon die Nationalhymnen…die hatten wir also leider verpasst. Auf ging es in das kleine…..leere Stadion. Mit der direkten Sonne im Gesicht verfolgten wir das Spiel. Na ja, es war recht eintönig, da nur Frankreich spielte. Die Französinnen gewannen am Ende auch verdient 3:1. Nach dem Spiel ging es dann wieder auf zum Bus und eine ruhige Busfahrt lag vor uns. Alle waren doch recht geschafft von dem langen Tag und der vielen Sonne 😉 Dank ausreichend Sonnencreme gab es auch keinen Sonnenbrand 🙂

Das war ein sehr schöner Ausflug, der Spass auf die EM machte und ich war gespannt, was da noch als Volunteer auf mich warten sollte.

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